Das war's beim 37. Kölner Personalentscheider-Netzwerktreffen

"Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt. Ein Ausnahme-Unternehmer packt aus."


Ort: Club Astoria

Das war´s beim 37. Netzwerktreffen

"Wie Leidenschaft zu Spitzenleistung führt. Ein Ausnahme-Unternehmer packt aus!"

Mitten im Kölner Stadtwald, in einer wundervollen Naturkulisse mit einmaligem Blick auf den Adenauer Weiher, liegt der Club Astoria in dem Dagmar Pohlmann, Geschäftsführende Gesellschafterin von adevis, zahlreiche Personalentscheider zum 37. Kölner Personalentscheider-Netzwerktreffen begrüßte.

Marius Rudolph von meinestadt.de, bundesweiter Sponsor des Netzwerks, gab interessante Einblicke, wie Azubi-Recruiting mittlerweile funktioniert. Diese „mobile“ Generation muss auf neuen Wegen nämlich einfach, schnell und eben mobil erfolgen.

Thomas Faas, Fachanwalt für Arbeitsrecht von der Küttner Rechtsanwälte (Sponsor des Personalentscheider-Netzwerks), präsentierte Urteile deutscher Arbeitsgerichte zum Thema „Social Media“. Dabei ging es um geschäftsschädigende Videos bei Youtube, Kündigungen wg. Emoticons oder die Überwachung durch Facebook.  Auch wurde die Frage behandelt, wem eigentlich Xing-Kontakte gehören.

Mike Fischer begann seinen Hauptvortrag mit den aus seiner Sicht zwei größten Lebens-Sünden: 1. Etwas wünschen, ohne zu handeln und 2. zu handeln ohne Herz. Wie man mit dem Herzen denken kann, zeigte seine Geschichte der „65-jährigen Chinesin“. Die Story dahinter: Fischer berichtete von einem 80-jährigen, der noch bereit war, im hohen Alter Chinesisch zu lernen. Woher nahm dieser Greis seine Motivation, diese vermeintlich schwere bzw. unmögliche Aufgabe in dem vorangeschrittenen Alter zu meistern? Er verliebte sich in eine jüngere Frau - eine 65-jährige Chinesin. Die Leidenschaft der Liebe beflügelte ihn und sorgte für die brennende (Selbst-)Motivation. Übertragen auf die Personalführung bedeutet dies, dass Menschen, die ihre 65-jährige Chinesin kennen, nicht motiviert werden müssen, da sie die Dinge aus Leidenschaft tun. Allerdings ist es ebenso wichtig, die richtigen Menschen mit den richtigen Aufgaben zu betreuen. Fischer zeigte auf, wie scheinbar Unmögliches möglich gemacht werden kann. Er selbst befand sich mit seiner Fahrschule in Gera an einem wirtschaftlichen Punkt, an dem er bereits am Anfang des Jahres wusste, wie viele Fahrschüler er in dem Jahr ausbilden würde. Aufgrund der demographischen Entwicklung und dem Umstand, dass man den Führerschein nur in der Stadt erwerben kann, in der man gemeldet ist, kamen er und sein Team auf eine geniale Idee: Er gründete ein Fahrschul-Internat, in dem man über mehrere Tage den Fahrschulkurs belegt und gleichzeitig für diesen Zeitraum vor Ort angemeldet ist und wohnt. Das Hotel und ein Pizzalieferservice waren schnell mitgegründet und somit war und ist Fischer nicht mehr auf Kunden im Raum Gera angewiesen, sondern hat sich durch seine "verrückte" Idee ein bundesweites Kundenpotenzial eröffnet. Beeindruckend, mitreißend, authentisch.

Nach dem Vortragsprogramm und der Verlosung hochwertiger Preise von meinestadt.de, Berlitz und Küttner Rechtsanwälte, galt der Abend ganz dem Netzwerken. Gut gelaunt wurden bei Fingerfood und Leckereien bei lauen Frühlingstemperaturen bis spät in den Abend hinein neue Kontakte geknüpft.

Das nächste Netzwerktreffen findet am 29. Juni 2017 statt. Der Eintritt ist für Personalentscheider frei, die Teilnahme erfolgt auf persönliche Einladung.

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